Mittwoch, 15. April 2015

Fintech-Depot: Positive Bilanz des ersten Quartals

Dank boomender Aktienmärkte hat unser Fintech Depot eine außerordentlich gute Bilanz der ersten drei Monate 2015 geschafft. Vor allem die starke Positionierung in Dax & Co. über die Depotbasis aus ETFs und Aktienfonds sorgte dafür. Per Ende März lag das Gesamtplus bei 5,7 Prozent. Keiner der bislang drei Monate seit dem Start wurde damit mit Verlusten abgeschlossen. Zur detaillierten Depot-Aufstellung siehe die Tabelle am Ende des Beitrags.


(An dieser Stelle sei noch einmal bemerkt, dass hier keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten gegeben, sondern nur die Wertentwicklung eines gedachten Portfolios beobachtet wird, das ein Anleger mit Hilfe neuer Möglichkeiten am Finanzmarkt nutzen kann)

Indexfonds als Performance-Basis

Die hoch gewichteten Indexfonds als solides Depot-Fundament konnten auch im März dank der weiter haussierenden Aktienindizes weltweit weitere Gewinne verbuchen. (Aufbau des Fintech-Depots). 20 Prozent werden dabei dem Weltportfolio 50 von justETF zugeordnet, das aus 5 Einzel-ETFs mit durchschnittlichen Kostenbelastungen von rund 0,3 Prozent p.a. auskommt. Das Portfolio gewann seit Jahresbeginn 7,4 Prozent an Wert. Die Aktienanteile, hier vor allem die gut laufenden Emerging Markets, sorgten für Gewinne. Auch der Rohstoff-ETF im Portfolio legte wieder zu. (Hintergrund zu justETF)

Ebenfalls mit 20 Prozent ist der ETF-Dachfonds easyfolio 30 gewichtet. Der Fonds ist zu 70 Prozent in Anleihen weltweit mit einem Schwerpunkt bei kurzlaufenden Anleihen investiert. 30 Prozent entfallen auf Aktien-ETFs. Beide Asset Klassen verbuchten im März weitere Gewinne und trieben den easy 30 seit 1.1.2015 auf ein Plus von 8,1 Prozent. Die Kostenquote liegt hier bei 0,90 Prozent (Hintergrund zu easyfolio)

Aktienfonds als Depotturbo

Die beiden reinen Aktienfonds im Depot sind gleichzeitig auch die Outperformer. Das angelaufene Anleihen-Kaufprogramm der EZB trieb den Dax im März über die Marke von 12.000 Punkten.

Das sorgte vor allem beim DWS Deutschland für ein wahres Kursfeuerwerk. Der aktiv aktiv gemanagte Fonds, den wir allerdings über die Social-Trading-Plattform moneymeets mit 10 Prozent Anteil ins Portfolio aufgenommen haben, kletterte bis Ende März um 23,8 Prozent. Durch dem Kauf über moneymeets entfällt der Ausgabeaufschlag, zusätzlich winkt ein "Kickback" in Form einer teilweisen Rückerstattung der Innenprovision. Der Fonds hat weiterhin Bayer, Daimler und Siemens hoch gewichtet. (Hintergrund zu moneymeets).

Gegenüber dem Dax, der von Januar bis März 22 Prozent gewann, ist der Intelligent Recommendations Fonds, der auf den Empfehlungen der gleichnamigen Plattform beruht, leicht ins Hintertreffen geraten. Kein Wunder allerdings, denn der Fonds ist weltweit aktiv, und gerade die US-Indizes sind zuletzt deutlich schlechter gelaufen als der deutsche Börsenbarometer. Ein stattliches Plus von 12,5 Prozent bis Ende März zeigt weiterhin, dass die Impulse aus dem Kollektiv auch in Performance umgewandelt werden können. Der Fonds ist ebenfalls mit 10 Prozent gewichtet. (Hintergrund zu Intelligent Recommendations)

Fragezeichen weiterhin bei Social Tradern

Der Bereich Social Trading ist insgesamt mit 20 Prozent im Fintech Depot gewichtet. Starke Schwankungen werden damit potenziell vom Gesamtdepot abgefangen, was auch im März vonnöten war. ayondo Trader Patternicus kam auch im abgelaufenen Monat nicht  aus seinem Drawdown heraus, der nun schon fünf Monate anhält, er verbuchte seit Jahresbeginn einen Verlust von 14,9 Prozent. Heftig nach unten zog es erneut das Handelssystem von Christian Fahrner, Top-Trader bei eToro, auch er tut sich mit den eigentlich klaren Aufwärtsbewegungen am Aktienmarkt schwer. Fahrner lag am Quartalsende 29,7 Prozent im Minus. Söhnke Schmidt, verlor mit seiner Devisenstrategie auf United-Signals erneut ein wenig an Performance, dennoch bleibt er seit Jahresbeginn 3,9 Prozent in der Gewinnzone. Ralf Werner schließlich konnte mit seinem breit aufstellten Aktien-Wikifolio weiter wie der globale Gesamtmarkt zulegen - inzwischen auf ein Plus von 10,3 Prozent. (Hintergrund zu den Social Tradern)

Stockpulse mit kleinen Minuszeichen

Die schnellen, starken Schwankungen bei Dax & Co im vergangenen Monat sorgten beim Handelssystem von Stockpulse für weitere kleinere Verluste auch im März. Stockpulse aus Köln wertet Anlegerstimmungen in den sozialen Netzwerken aus und filtert daraus Trading-Entscheidungen. Die Long-Short-Strategie im Aktienmarkt des "Sentiment-Trader", die Stockpulse von einer Vermögensverwaltung dokumentieren lässt und die per Börsenbrief abonnierbar ist, mit liegt aber seit Jahresanfang noch 4,7 Prozent im Plus. (Hintergrund zu Stockpulse)

Bergfürst weiter auf Ausgangsniveau

Der Crowdinvesting-Anteil, hier haben wir in das Middendorf Haus in Hamburg über die Plattform Bergfürst investiert, bleibt bei seinem Wert auf dem Ausgangsniveau. Die Aussschüttung des jährlichen Zinssatzes von 3,5 Prozent wird nach dem Zinstermin in der Performance vermerkt. Auch beim Handel der Genussscheine auf der Handelsplattform von Bergfürst ist der Wert bislang unverändert.

Das Fintech Depot Ende März 2015



StartkapitalPerformance seit 1.1.2015Aktueller Wert
JustETF Weltportfolio200007,4%21480
Easyfolio 30200008,1%21620
Aktienfonds





DWS Deutschland1000023,8%12380
Intelligent Recommendations     1000012,5%11250

Social Trader





Ayondo5000-14,9%4255
Wikifolio500010,3%5515
United Signals50003,9%5195
Etoro5000-29,7%3515
Social Media Analytics





Stockpulse100004,7%10470
Crowdinvesting





Bergfürst100000,00%10000
Gesamtwert1000005,68%105680

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